Daß es sich hierbei um ein Seitenprojekt von der Bonner Band Poison Party handelt, versteht man eigentlich recht schnell vom Namen her. Musikalisch wird hier aber von Roland und Kerstin eine Art "Midi-/Gitarren-Produktion" vorgestellt. Zwölf Stücke, darin enthalten ein jeweils atmosphärisch-bedrohliches Intro und Outro. Daß natürliche einige Sachen verdächtig nach Poison Party klingen, ist eigentlich kein Wunder, denn die markante Stimme von Kerstin ist einfach unverwechselbar und sorgt sofort für die gedankliche Verbindung. Der Titelsong besteht aus monotonen Drums und einem stakkatoartigem Gitarrenspiel, entwickelt sich zu einem der interessantesten Stücke der Cassette. Weiter geht es nit einem wunderbaren Beispiel von sontrastreicher Musik. Davon ist "A Perfect Delusion" prall gefüllt, denn zum einem gibt es eine zum einen gibt es eine feine Keyboardmelodie, auf der anderen Seote steht dann eine harte Gitarre, und jetzt kommt´s: der teils fiese Gesang von Roland. Hier kann er sich schön austoben., wie es bei Poison Party wohl nicht der Fall ist. Das Stück gewinnt dadurch an Reiz. Das Tape ist eine lohnenswerte Abwechslung, das die andere Seite von begabten Musikern zeigt.
(Text aus The Torturer Nr. 7/November 1994)











