Ein Magazin nannte sie die Bastarde von AC/DC und den Sisters Of Mercy, was ich persönlich aber als zu hart ausgedrückt emptinde. Die Musik der britschen Band scheint mir eher ein Symbiose aus frühen Cassandra Complex-Rhythmus-Sektionen, Gitarren von Jesus & Mary Chain sowie dem Gesang von Andy McClusky von OMD zu sein. Irrer Mix, nicht war? Trifft allerdings zunächst nur auf den Opener „Waste“ zu, den ich direkt zum Hit des Tapes erkoren möchte. Diese Cassette ist zwar schon im Jahre 1992 in England erschienen, wurde jetzt durch das Oldenburger Label Rubbish Recordings in Lizenz in unserer Heimat veröffentlicht. Bei „Times Change“ klingt die Stimme schon irgendwie rockiger, versinkt hin und wieder in einem voodoomäßigen Soundbrei. „Plague Bug“ erinnert mich von der Struktur und ein wenig von der Musik her an ein Stück vor Rheingold mit den Namen „Fluß“, das ganze natürlich fetziger. In die gleiche Richtung schlagen dann die zwei noch verbleibenden Songs „Meat Hook“ und „Rising Up“, wobei letzteres eher in die Richtung Psychedelic Rock einzuordnen wäre.
(Text aus The Torturer Nr. 8/Februar 1995)

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