Nach keyboardlastiger Einleitung geht es beim nächsten Song „Inquietudine“ gleich in die Vollen. Peitschende Drums treiben zusammen mit der Gitarre den Gesang an, machen einen rockigen Song daraus. Auf dieser Ebene bleibt die Band, der italienische Gesang wird hierbei flüssiger vorgetragen wie beim letzten Tape, dadurch wirken die Songs auch zugänglicher. Vor allem bemerkt man recht schnell, daß man es mit Ermeneuma mit einer bühnenerprobten Band zu tun hat, die sicherlich ihre wichtigsten Einflüsse aus den Anfangstagen des amerikanischen Gothics hat. Ich könnte mir daher vorstellen, daß sich Studiosachen nicht so intensiv anhören. Auf der zweiten Seite gibt es mit „Death Embryos“ eine gute Coverversion der eher unbekannten deutschen Gothicband The Evil Speaks, nicht schlecht nachgespielt, doch wer kennt schon das Original außer ein paar Insidern? Insgesamt ein recht hörenswertes Tape.
(Text aus The Torturer Nr. 6/August 1994)

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